Feuerbeständiger Strohballenbau

fasba

Bereits mit 1 cm Putz aus Lehm oder Kalk lassen sich strohgedämmte Außenwände feuerbeständig erstellen. Hierzu gibt es nun bauaufsichtliche Prüfzeugnisse.

Die Materialprüfungsanstalt Braunschweig hat ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis für feuerhemmende und feuerbeständige strohgedämmte Außenwände ausgestellt. Demnach genügen dünne Schichten aus Lehm- oder Kalkputz, um die Feuerwiderstandsklasse „feuerhemmend“ F30-B gemäß DIN 4102 zu erreichen. Mit beidseitigem Kalkputz kann sogar die Feuerwiderstandsklasse „feuerbeständig“ F90-B gemäß DIN 4102 erreicht werden.

„Damit steht einer größeren Verbreitung der Strohbauweise auch in urbanen Gebieten nichts mehr im Wege“, schwärmt Architekt und Vorstandsmitglied des FASBA Dirk Scharmer. Bis zu dreigeschossige Mehrfamilienhäuser bzw. Bürogebäude mit strohgedämmten Wänden können nun aufgrund dieses neuen allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses problemlos genehmigt werden.

Mehr hierzu vom Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. (www.fasba.de)

Kann man „unhörbaren“ Schall hören?

Kann man unhörbaren Schall hören1

Infra- und Ultraschall

Sind Windenergieanlagen schädlich für Menschen? Manche glauben das, andere wiegeln ab – schnell kochen die Emotionen hoch. Um mehr Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen, hat sich ein internationales Expertenteam den Grundlagen des Hörens an der unteren Grenze des Hörfrequenzbereichs (Infraschall), aber auch an der oberen Grenze (Ultraschall) zugewandt. Ihr Ergebnis: Der Mensch hört tiefere Töne als bislang bekannt. Und die Mechanismen der Wahrnehmung sind vielfältiger als bisher angenommen. Ein weites Feld tut sich hier auf, auf dem auch die Psychologie nicht außer Acht gelassen werden darf. Und auf jeden Fall gibt es noch weiteren Forschungsbedarf.

Hier finden Sie den kompletten Artikel aus „Wohnung + Gesundheit“ als PDF!

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Quelle: Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit, Rosenheim

Wohngebäude mit Bioreaktorfassade

Die Bioreaktorfassade nutzt sowohl Photosynthese als auch Solarthermie, um Biomasse und gleichzeitig Wärme zu produzieren

Im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist zur Internationalen Bauausstellung (IBA) 2013 ein fünfgeschossiges Wohnhaus fertiggestellt worden, das auf ungewöhnliche Weise selbst Energie produziert. Dazu ist das Algenhaus BIQ mit einer Bioreaktorfassade ausgestattet, die sowohl Photosynthese als auch Solarthermie nutzt, um Biomasse und gleichzeitig Wärme zu produzieren. In doppelwandigen Fassadenelementen aus Glas werden an der Südwest- und Südostfassade auf rund 200 m² Mikroalgen gezüchtet und Sonnenstrahlen absorbiert. Als Zusatzeffekt soll die Algen-Fassade Lärm reduzieren, den Wärmeschutz verbessern und außerdem als Sonnenschutz dienen. Die einzelnen Elemente der Fassade, sogenannte Bioreaktoren, bestehen aus Aluminiumrahmen, in denen zwei Glasscheiben durch Distanzprofile auf Abstand zueinander gehalten werden. Der Hohlraum zwischen den Scheiben fasst jeweils rund 24 Liter einer mit Nährsalzen angereicherten Kulturflüssigkeit, in der die Algen leben. ­Jedes Modul hat einen Zu- und einen ­Ablauf. Dadurch sind alle Bioreakto­­ren zu einem zirkulieren­den System verbunden. Mithilfe von Tageslicht unter Zugabe von CO₂, Wasser und Nährstoffen vermehren sich die Mikroalgen schnell….

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Tipps – News/Produkte: IBA-Pilotprojekt: Wohngebäude mit Bioreaktorfassade
wissen@baunetz.de
Fri, 18 Oct 2013 00:00:00 GMT

Baubiologie

Gesundheit, Wellness und Wohlbefinden stehen in vielen Lebensbereichen im Mittelpunkt. Kleidung, Nahrung und Sport sollen gesund sein. Doch wer denkt bei Beschwerden, Müdigkeit oder Gereiztheit an seine eigenen vier Wände? Dort wo wir uns den größten Teil unserer Lebenszeit aufhalten setzt sich jeder Mensch erheblichen Gesundheitsbelastungen aus: in der Wohnung und am Arbeitsplatz.
FarbenBelastungen entstehen durch Schadstoffe aus Baustoffen, Möbeln, Bodenbelägen, Farben oder Holzschutzmitteln. Aber auch Feuchtigkeit, Schimmel und andere Mikroorganismen können ihre Gesundheit beeinträchtigen. Kontrovers diskutiert werden die Auswirkungen von Elektrosmog, aber gesundheitliche Gefährdungen werden von Experten nicht mehr grundsätzlich bestritten.
Die Lebensqualität in der eigenen Wohnung zu verbessern, ist oft einfach umzusetzen. Schon mit kleinen Schritten kann eine große Wirkung erreicht werden. Dabei muss weder auf Komfort, noch gutes Design verzichtet werden.

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Baubiologie | Raumklima | Schimmelpilze | Wohngifte | Elektrostress

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