Alternative Naturkosmetik?

„Grüne“ Kosmetik: Wirkstoffe aus der Natur sind beliebt. Was steckt hinter dem Trend? Und was leisten Produkte mit Aloe vera, Quitte oder Sanddorn tatsächlich?

(apotheken Rundschau) Meldungen, die Verbraucher verunsichern, tauchen regelmäßig auf. Gerade stehen bestimmte Parabene im Verdacht, den Hormonhaushalt des Menschen durcheinanderzubringen. Das sind chemi­sche Stoffe, die in herkömmli­cher Kosmetik eingesetzt werden, um die Produkte haltbar zu machen. Wir aber wollen den Cremes und Essenzen vertrauen, mit denen wir uns täglich pflegen. Deshalb greifen mittlerweile viele Menschen zu „grüner“ Kosmetik. Bei Naturkosmetik ist das Risiko, dass schädliche oder verdächtige chemischer Substanzen eingesetzt werden relativ gering. Dazu zählen Produkte, deren Inhaltsstoffe nur in der Natur vorkommen und möglichst unverfälscht sind. „Manchen Herstellern genügt es auch, naturbelassene Stoffe einzusetzen“, sagt Grimme. Einige Anbieter verwenden sogar Stoffe, die im Labor hergestellte Kopien ihrer Natur-Vorbilder sind.

Naturkosmetik: Was bewirkt welche Pflanze?
Tue, 05 Nov 2013 06:08:00 GMT

Hausstauballergie: Was tun?

Viele Menschen reagieren allergisch auf Hausstaubmilben, die sich vor allem im Bett tummeln. Die apotheken Rundschau gibt Tipps, wie Sie die Allergene in Matratze und Bettwäsche loswerden.

Wer auf Hausstaubmilben allergisch reagiert, kennt vielleicht dieses allmorgendliche Gefühl: Die Nase ist verstopft oder trieft, manchmal jucken die Augen. Ein, zwei, drei Niesattacken wecken einen auf. Experten sagen, dass dieser Zustand nicht auf Dauer anhalten muss. Denn es gibt Methoden, mit denen sich die Allergieauslöser verringern lassen. Milben halten sich gerne in der Matratze auf, weil sie dort optimale Lebensbedingungen vorfinden. In ihrem Kot stecken die Allergene, auf die mancher empfindlich reagiert. Daher ist die wichtigste Maßnahme: Milben im Bett das Leben schwer machen.

Hausstauballergie: Das Bett von Milben befreien
Thu, 31 Oct 2013 06:00:00 GMT

Wasserverschmutzung durch Mikroplastikpartikel

One Earth – One Ocean erforscht mit Kooperationspartnern den Anteil von Mikroplastik in Gewässern

(One Earth/oekosmos) Die Verschmutzung der Weltmeere, Flüsse und Seen ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. aus München, die sich die Reinigung der globalen Gewässer vom Plastikmüll auf ihre Fahnen geschrieben hat und dafür kürzlich mit dem renommierten GreenTec Award 2013 ausgezeichnet wurde, verfolgt auch wissenschaftliches Interesse.

Aktuellen Schätzungen von Wissenschaftlern zufolge treiben in unseren Ozeanen bereits bis zu 150 Millionen Tonnen Plastik, jedes Jahr kommen weitere 6,4 Millionen Tonnen hinzu. Plastikmüll im Meer verschwindet nicht einfach, sondern ist sehr haltbar und wird durch Zersetzung und mechanische Einflüsse in kleinste Partikel aufgespalten, die sich überall verteilen und kaum mehr entfernt werden können. Meerestiere halten das Plastik für Nahrung und gehen daran zugrunde. Und über die schleichende Einwirkung auf die Nahrungskette bedrohen Plastikbestandteile (z.B. Weichmacher) auch uns Menschen.
One Earth – One Ocean e.V. verfolgt mit seiner Idee einer „maritimen Müllabfuhr“ die Vision, mit speziell entwickelten Katamaranen unterschiedlicher Größe den sichtbaren Plastikmüll auf Meeren und Binnengewässern zu entfernen. Der Müll wird dabei in engmaschigen Fangnetzen gesammelt, die unter dem Schiff angebracht sind. Erste Prototypen kleiner Schiffe von etwa vier Metern Länge und zwei Metern Breite für die Reinigung von Binnengewässern namens „Seehamster“ sind bereits im Einsatz.

Dagegen sind die mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Mikroplastiks auf Mensch und Tier noch gar nicht hinreichend erforscht, geschweige denn, dass es tragfähige Lösungen für seine Beseitigung aus den Gewässern gäbe. Deshalb engagiert sich der gemeinnützige Verein One Earth – One Ocean e.V. auch für die Erforschung von Mikroplastik. Zu diesem Zweck wurden zwei Kooperationen angestoßen. Zum einen mit der Hamburger Container-Linienreederei OPDR, die mit ihren Schiffen feste Routen zwischen Nordeuropa und Afrika befährt, die regelmäßig Wasserproben der Elbe in Hamburg, der Nordsee, des Atlantiks und des Mittelmeers nehmen. Diese Wasserproben werden dann durch den wissenschaftlichen Kooperationspartner, den Lehrstuhl für Tierökologie I, Fachgruppe Biologie, Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften an der Universität Bayreuth wissenschaftlich ausgewertet.

Wasserverschmutzung durch Mikroplastikpartikel
Sun, 20 Oct 2013 09:20:00 GMT