Bio-Werkstoff aus Recyclingmaterialien

 
Der Werkstoff besteht aus biologischen Roh- und Reststoffen und einem Bindemittel auf der Basis von natürlichen Eiweißen

Die Suche nach nachhaltigen und leistungsfähigen Werkstoffen aus Recyclingmaterial, nachwachsenden Rohstoffen oder organischen Substanzen beschäftigt Forscher, Bastler und Produkthersteller weltweit. Der Schweizer Designer Beat Karrer hat einen Werkstoff namens Fluid Solids entwickelt, der gänzlich aus biologischen Roh- und Reststoffen wie recyceltem Holz hergestellt wird. Das dabei verwendete Bindemittel basiert auf natürlichen Eiweißen. Wie bei herkömmlichen Kunststoffen kann die noch zähflüssige Mischung in eine Form gegeben und gepresst werden. Alternativ lässt sich die Masse auch extrudieren. Durch Variieren der Anteile der verschiedenen Komponenten lassen sich Oberfläche, Farbe, Struktur, Festigkeit und Elastizität nach Bedarf einstellen. Das ausgehärtete Material ist leicht, stabil, emissionsarm und geruchfrei und lässt sich mit herkömmlichen Holzwerkzeugen bearbeiten. Im Vergleich zu traditionellen Werkstoffen zeichnet es sich durch einen geringeren Energieverbrauch bei der Verarbeitung aus. Druckfestigkeit und UV-Beständigkeit werden derzeit geprüft. Das Material ist nicht wasserfest, theoretisch lässt es sich jedoch hydrophobieren. Aus dem Biokomposit konnten bereits…

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Tipps – News/Produkte: Bio-Werkstoff aus Recyclingmaterialien
wissen@baunetz.de
Wed, 18 Sep 2013 00:00:00 GMT

25 Grundregeln der Baubiologie

Baustoffe und Schallschutz

  • 1. Baustoffe natürlich und unverfälscht
  • 2. Geruchsneutral oder angenehmer Geruch ohne Abgabe von Giftstoffen
  • 3. Verwendung von Baustoffen mit geringer Radioaktivität
  • 4. Orientierung des Schall- und Vibrationsschutzes am Menschen

Raumklima

  • 5. Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte unter Verwendung feuchteausgleichender Materialien
  • 6. Geringe und rasch abklingende Neubaufeuchte
  • 7. Ausgewogenes Maß von Wärmedämmung und Wärmespeicherung
  • 8. Optimale Oberflächen- und Raumlufttemperaturen
  • 9. Gute Luftqualität durch natürlichen Luftwechsel
  • 10. Strahlungswärme zur Beheizung
  • 11. Das natürliche Strahlungsumfeld wenig verändernd
  • 12. Ohne Ausbreitung elektromagnetischer Felder und Funkwellen
  • 13. Weitgehende Reduzierung von Pilzen, Bakterien, Staub und Allergenen

Umwelt, Energie und Wasser

  • 14. Minimierung des Energieverbrauchs unter weitgehender Nutzung erneuerbarer Energiequellen
  • 15. Baustoffe bevorzugt aus der Region, den Raubbau an knappen und risikoreichen Rohstoffen nicht fördernd
  • 16. Zu keinen Umweltproblemen führend
  • 17. Bestmögliche Trinkwasserqualität

Raumgestaltung

  • 18. Berücksichtigung harmonikaler Maße, Proportionen und Formen
  • 19. Naturgemäße Licht-, Beleuchtungs- und Farbverhältnisse
  • 20. Anwendung physiologischer und ergonomischer Erkenntnisse zur Raumgestaltung und Einrichtung

Bauplatz

  • 21. Bauplatz ohne natürliche und künstliche Störungen
  • 22. Wohnhäuser abseits von Emissions- und Lärmquellen
  • 23. Dezentralisierte, lockere Bauweise in durchgrünten Siedlungen
  • 24. Wohnung und Siedlung individuell, naturverbunden, menschenwürdig und familiengerecht
  • 25. Keine sozialen Folgelasten verursachend

Mehr zur Baubiologie beim Institut für Baubiologie und Ökologie Neubeuern (IBN)

Zeitschrift Wohnung + Gesundheit

Zeitschrift für Baubiologie und Ökologie vom Institut für Baubiologie und Ökologie Neubeuern (IBN)

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Deutscher Umweltpreis 2013 für Hanfdämmung und Ökostrom

Erstmals wurde dieses Jahr am 27. Oktober der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) an zwei Frauen verliehen. Den mit 500 000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas teilten sich die Gründerin und Geschäftsführerin der Firma Hock (Nördlingen), Carmen Hock-Heyl, sowie die Vorstandsvorsitzende der Netzkauf ElektrizitätsWerke Schönau (EWS) e.G., Ursula Sladek.

Hock-Heyl wird geehrt, weil sie Dämmmatten für den Hausbau aus dem Öko-Rohstoff Hanf am Markt etabliert hat, »Stromrebellin« Sladek, weil sie aus einer Bürgerinitiative den ersten Ökostromanbieter Deutschlands machte. Die Frauen hätten »in Zeiten, in denen sie nur belächelt wurden, mit Überzeugungskraft, Kompetenz und Hartnäckigkeit gegen massive Widerstände zukunftsweisende Aufbauarbeit im Spannungsfeld von Ökologie und Ökonomie geleistet und so ihre Visionen in Realität umgemünzt«, sagte DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde über die Umweltpreisträgerinnen. Die Preise wurden am 27. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck überreicht.

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU (www.dbu.de) Mehr zum Thema und Bilder: www.thermo-hanf.de und www.ews-schoenau.de

via Deutscher Umweltpreis 2013 für Hanfdämmung und Ökostrom — Aktuelles – Institut für Baubiologie + Ökologie IBN.